Krisenwährung Gold: 3 Tipps für Anleger

Goldbarren In Zeiten der Krise gewinnt Gold auch in den Augen von Aktionären an Bedeutung. Der oft zitierte sichere Hafen ist gefragt, um das eigene Vermögen zu sichern und es aus den Klauen der volatilen Börsen zu befreien.

Doch wie ist mit dem Goldkauf richtig umzugehen? Wir werfen einen Blick auf drei wichtige Tipps zu diesem Thema, die dabei von großer Bedeutung sind.

Welcher Einstiegskurs ist zu empfehlen?

Auch der Goldkurs legt eine dynamische Entwicklung an den Tag. Davon kann sich jeder mit einem kurzen Blick auf den Chart selbst überzeugen. Aus diesem Grund ist es wichtig, Käufe und Verkäufe nicht zu einem beliebigen Zeitpunkt zu treten.

Ist der Goldkurs schon wieder fester Gegenstand in der medialen Berichterstattung, ist es oft schon zu spät, um noch einen guten Preis erzielen zu können.

Ein wichtiger Einfluss auf den aktuellen Goldkurs geht vom weltweiten Vertrauen in das Banken- und Finanzsystem aus. Werden akute Probleme hinter aktuellen Nachrichten vermutet, treibt dies in der Regel den Goldkurs nach oben, da sich mehr Anleger nach einer sicheren Investition sehnen.

Auch die Kosten beim Handel von physischem Gold sind nicht zu vernachlässigen. Für den Gold Ankauf gilt es den richtigen Partner zu finden, um damit ein gutes Verhältnis von Preis und Leistung zu finden. So wird die erzielte Rendite nicht unnötig unter Druck gesetzt.

Münzen oder Barren?

Auch die Form des Golds hat durchaus einen Einfluss auf die zu erwartende Rendite. Wer es sich leisten kann, sollte die schweren Goldbarren in den Blick nehmen, die ab 100g verfügbar sind. Die Gewinnspanne der Händler ist hier am kleinsten.

Während dieser Preisvorteil klar auf der Seite größerer Mengen zu finden ist, haben auch kleinere Stückelungen ihren Wert. Wer kleine Goldbarren oder gar Münzen in Betracht zieht, kann den eigenen Bestand bei Bedarf partiell verkaufen.

Besteht die Anlage aus einem einzelnen Goldbarren mit einem Kilogramm, so besteht diese Möglichkeit nicht. Auch hier muss ein gesunder Mittelweg gefunden werden, der die eigenen finanziellen Planungen langfristig unterstützen kann.

Den richtigen Anteil finden

Viele Experten schreiben, Gold sollte ein kleiner aber beständiger Teil des Anlageportfolios sein. Dies liegt zum einen daran, dass Gold in Zeiten der Krise wichtige Funktionen entfalten kann.

Auf der anderen Seite mangelt es jedoch an echten Renditechancen. Zwar stieg der Goldkurs im Verlauf der vergangenen 30 Jahre etwa um 1 Prozent pro Monat an.

Doch nur wenige Privatanleger nutzen die Hochpunkte des Charts, um ihre eigene Anlage wieder in Geld zu verwandeln, da für sie die Rendite nicht im Vordergrund steht.

Zugleich gibt es hinsichtlich eines passiven Einkommens einen beträchtlichen Nachteil. Gold wirft keine laufende Rendite ab, wie dies zum Beispiel bei Aktien der Fall ist. Für Anleger, die ein moderates Risiko zugunsten finanzieller Chancen in Kauf nehmen möchten, kann das Gold daher in wirtschaftlich starken Zeiten einen Hemmschuh darstellen.

Hier gilt es die individuellen Vorstellungen zu berücksichtigen und auf ihrer Grundlage zum richtigen Anteil am Gesamtvermögen zu finden. Dieser dürfte, je nach Risikobereitschaft, zwischen einem und zehn Prozent angesiedelt sein.


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